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GewerbeCheck.at

Die richtige Plattform für dein Gewerbe

„Ich sollte was mit Social Media machen“ — und dann fünf halbtote Profile. Der bessere Weg: eine Plattform, die zu deinem Gewerbe passt, konsequent bespielt. Welche das ist, hängt vom Typ deines Gewerbes ab.

Welche Plattform für welches Gewerbe?

Gewerbe-TypBeste PlattformWarum
Sichtbares Ergebnis
Friseur, Kosmetik, Tischler, Maler, Fotograf, Konditor
Instagram + TikTokVorher/Nachher ist Gold. Menschen scrollen für Ergebnisse — dein Handwerk ist der Content.
Lokaler Dienst
Installateur, Elektriker, Schlüsseldienst, Reinigung
Google-Profil zuerst, dann FacebookMenschen googeln im Notfall. Facebook-Gruppen der Region bringen Empfehlungen.
Beratung / B2B
Unternehmensberatung, Buchhaltung, IT, Coaching
LinkedInEntscheider sind dort. Fach-Content = Autorität = Anfragen.
Gastro / Erlebnis
Café, Restaurant, Foodtruck
Instagram + Google-ProfilEssen ist visuell; Google-Bewertungen + Fotos entscheiden über den Besuch.
Handel / Produkt
kleiner Shop, Manufaktur
Instagram (+ Shop) / PinterestProduktfotos verkaufen; Pinterest bringt langlebigen Such-Traffic.
Faustregel Ist dein Ergebnis sichtbar (man kann es fotografieren)? → Instagram/TikTok. Verkaufst du Vertrauen & Expertise an Firmen? → LinkedIn. Bist du ein lokaler Notfall-Dienst? → Google zuerst, Social ist Beiwerk.

Der eine Fehler, der alles kostet

Überall ein bisschen. Fünf Plattformen mit je einem Post pro Monat wirken verlassen und der Algorithmus straft Inaktivität. Besser: eine Plattform, 1–3× pro Woche, über Monate. Konsistenz schlägt Intensität.

Passt eine Nische? Frag die Daten.

In einem gesättigten Markt reicht „auch dabei sein“ nicht — du brauchst einen Winkel (die günstigste, die schnellste, die spezialisierteste Option). Wie umkämpft dein Gewerbe in deinem Bezirk ist, zeigt der kostenlose Marktcheck — und damit, wie spitz deine Positionierung sein muss.

Häufige Fragen

Muss ich auf allen Plattformen sein?

Nein — das ist der häufigste Fehler. Eine Plattform, konsequent bespielt, schlägt fünf halbtote Profile. Wähle die eine, auf der deine Kund:innen sind und dein Gewerbe sich gut zeigen lässt, und werde dort richtig gut.

Wie oft muss ich posten?

Lieber realistisch und dauerhaft als kurz und heftig. 1–3× pro Woche, über Monate durchgehalten, schlägt jede Zwei-Wochen-Kampagne. Konsistenz ist der Algorithmus.

Ich will nicht vor die Kamera. Geht das trotzdem?

Ja. Faceless funktioniert: Über-die-Schulter-Aufnahmen deiner Arbeit, Vorher/Nachher, Detail-Clips, Text-auf-Bild. Gerade bei Handwerk und sichtbaren Ergebnissen braucht es kein Gesicht — das Ergebnis ist der Star.

Bringt Social Media überhaupt lokale Kunden?

Für rein lokale Dienste ist das Google-Profil meist stärker als Social Media. Social wirkt on top: Vertrauen aufbauen, im Kopf bleiben, Weiterempfehlung anstoßen. Erst das Google-Profil, dann Social.

Nächster Schritt:Content erstellen, der Kunden bringt

Marketing-Praxis, kein Rechtsrat. Plattform-Empfehlungen sind Erfahrungswerte, keine Garantie.