Content, der Kunden bringt
Du musst kein Content-Creator werden. Du musst nur zeigen, was du ohnehin tust — im richtigen Format. Hier sind die 5 Content-Typen, die für ein Gewerbe funktionieren, jeder mit einem Beispiel-Hook (der ersten Zeile, die über Weiterscrollen oder Bleiben entscheidet).
Die 5 Content-Typen
1. Vorher / Nachher
Der stärkste Typ für sichtbare Gewerbe. Der Kontrast ist der Hook.
Hook-Beispiel: „Diese Küche war 20 Jahre alt. 4 Stunden später…“ · „Das hat der Kunde selbst probiert (links) — und so machen wir's (rechts).“
2. So-geht's / Mini-Anleitung
Du gibst einen kleinen, echten Tipp gratis her. Das baut Autorität auf und kostet dich nichts.
Hook-Beispiel: „3 Fehler, die fast jeder bei [X] macht.“ · „Bevor du [teure Sache] kaufst — probier das.“
3. Häufige Frage beantworten
Jede Kundenfrage ist ein Post. Diese Inhalte ranken auch bei Google und in KI-Suchen. → siehe Sichtbarkeit
Hook-Beispiel: „‚Was kostet das?’ — die ehrliche Antwort.“ · „Nein, du brauchst dafür KEIN [teures Ding].“
4. Hinter den Kulissen
Menschen kaufen von Menschen. Der Alltag, das Team, die Sorgfalt — das schafft Vertrauen.
Hook-Beispiel: „Wie ein normaler Dienstag bei uns aussieht.“ · „Der Schritt, den du als Kunde nie siehst.“
5. Kundenstimme / Ergebnis
Echte Reaktionen, echte Ergebnisse. Kein Werbetext kann das ersetzen. → passt zu Bewertungen
Hook-Beispiel: „Sie hat 3 Firmen abgesagt und dann uns angerufen. Darum:“
Aus deinem Gewerbe + Bezirk einen Content-Plan
Welche Winkel bei deinem Gewerbe ziehen, hängt vom Markt ab: in einem gesättigten Bezirk brauchst du differenzierende Inhalte („warum wir anders sind“), in einem offenen Markt reichen sichtbarkeits-Inhalte („es gibt uns, so gut sind wir“). Der Marktcheck sagt dir, wo du stehst.
Häufige Fragen
Ich habe keine Zeit für Content. Was ist das Minimum?
Ein Vorher/Nachher pro Woche, mit dem Handy gefilmt, 15 Sekunden. Kein Schnitt-Studio nötig. Das Ergebnis deiner Arbeit IST der Content — du musst es nur zeigen.
Muss Content perfekt produziert sein?
Nein — im Gegenteil. Zu glatte Werbung wird weggescrollt, echte Handy-Aufnahmen wirken vertrauenswürdig. Über das Weiterscrollen entscheidet der erste Moment, der „Hook“ — nicht die Bildqualität.
Worüber soll ich reden, wenn nichts „besonders“ ist?
Die Fragen, die deine Kund:innen dir stellen, sind dein bester Content. Jede FAQ ist ein Post. „Was kostet X?“, „Wie lange dauert Y?“, „Warum ist Z so?“ — beantworte sie öffentlich.
Davor: → Die richtige Plattform · Danach: → Brauchst du eine Website?
Marketing-Praxis, kein Rechtsrat. Content-Empfehlungen sind Erfahrungswerte.